OktettKonzert II

Schubert plus

Sonntag, 11. März 2018 | 16.30 Uhr | Kongregationssaal

Solisten des Münchener Kammerorchesters

Daniel Giglberger (Violine)
Max Peter Meis (Violine)
Kelvin Hawthorne (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)
Tatjana Erler (Kontrabass)
Stefan Schneider (Klarinette)
Franz Draxinger (Horn)
María José Rielo Blanco (Fagott)

15.45 Uhr Konzerteinführung im Theaterfoyer

Programm

Gregor A. Mayrhofer, Lageder Oktett (2017)

Franz Schubert, Oktett D. 803
Adagio – Allegro
Adagio
Allegro vivace – Trio
Thema. Andante (mit 7 Variationen)
Menuetto. Allegretto – Trio
Andante molto – Allegro

Schuberts Oktett zählt zu den Werken, mit denen sich der Komponist „den Weg zur großen Symphonie bahnen“ wollte. Und so mischt sich in diesem Werk für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher kammermusikalische Intimität mit symphonischem Impetus, herrlicher Divertimento-Charme mit dem Ausdruck orchestraler Großartigkeit. Franz Schubert komponierte sein sechssätziges Oktett in der Nachfolge Ludwig van Beethovens, aber auch – nicht zu vergessen und kaum zu unterschätzen – als dessen Zeitgenosse, in nächster Nähe und unmittelbarer Nachbarschaft in Wien, der Stadt seiner Träume.

Der aus dem Oberbayrischen stammende Komponist und Dirigent Gregor Amadeus Mayrhofer lehnt sich an das Oktett von Schubert an, geht kompositorisch aber ganz eigene Wege. Wichtige Leitgedanken für seine Komposition nahm er aus der Natur: „Man hat oft Elemente, die sich wiederholen, wie Blätter oder Nadeln an einem Baum, und sich dabei nur ganz leicht verändern. Mit diesem Gedanken möchte ich musikalisch arbeiten und mit feinen Farbschattierungen experimentieren.“ Dieses Stück wurde 2017 im Auftrag des Winzers Alois Lageder in New York und Südtirol für das Berliner Scharoun-Ensemble komponiert.

Konzerteinführung

15.45 Konzerteinführung im Theaterfoyer – Katrin Beck (Münchener Biennale) im Gespräch

Die ausgebildete Musikwissenschaftlerin und Kulturmanagerin Katrin Beck ist seit mehreren Jahren freiberuflich in den verschiedensten Bereichen des Musikmanagements tätig. Die Projekt-Partner reichen von Festivals und Konzertagenturen über Kulturinstitutionen, Stiftungen und Wirtschaftsunternehmen. Derzeit hat sie u.a. die Leitung des Künstlerischen Betriebsbüros der Münchener Biennale inne und betreut für das MKO die Education Aktivitäten.

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Anreise

Weitere Informationen zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten erhalten Sie beim Amt für Kultur und Tourismus  (Tourist-Information):

Stadt Neuburg an der Donau
Amt für Kultur und Tourismus
Ottheinrichplatz A 118
86633 Neuburg an der Donau

Telefon 08431 55-241
E-Mail: tourist@neuburg-donau.de

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 9 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr
Freitag: 9 bis 13 Uhr

 


 

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Gregor A. Mayrhofer

Gregor A. Mayrhofer ist derzeit Assistenzdirigent von Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern. Er ist der erste Stipendiat des neu gegründeten Sir Simon Rattle Stipendiums und der Karajan Akademie. Davor absolvierte er sein Studium bei Alan Gilbert an der Juilliard School in New York nachdem er Komposition, Dirigieren und Gehörbildung in Paris, München und Düsseldorf studierte. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt er außerdem von Bernhard Haitink, Fabio Luisi, Peter Eötvös, Rüdiger Bohn und James Ross.

2015 wurde er Assistenzdirigent beim Ensemble Intercontemporain und gab 2016 sein Debüt in der Pariser Philharmonie, als er wenige Tage vor dem Konzert für Pablo Heras- Cassado einsprang. Im Jahr darauf dirigierte er das Ensemble in einem Konzert in der Kölner Philharmonie, unter anderem mit einer eigenen Uraufführung.
Mayrhofer arbeitete als Dirigent und Komponist bereits mit zahlreichen international renommierten Orchestern und Ensembles und Chören zusammen:
SWR Sinfonieorchester, Münchner Symphoniker, Orchestra of the Lucerne Festival Academy, Ensemble Modern Akademie, Cape Philharmonic Orchestra, Neue Philharmonie Westfalen, Savaria Symphony Orchestra, Ensemble Nostri Temporis Kiev, Saint Petersburg Symphony Orchestra, Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker.

Kompositionsaufträge erhielt er u.A. von der Bayerischen Staatsoper München, dem Bayerischen Rundfunk, Chor des Bayerischen Rundfunks, Münchner Biennale, Tiroler Festspiele Erl, Bayerischer Landesjugendchor, Siemens Arts Forum, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Staatsoper Hannover, Ensemble Intercontemporain und dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker.

Konzerte als Dirigent, Pianist und Komponist führten ihn durch ganz Europa, die USA und Russland. Er folgte 2013 der Einladung von Opera Mauritius die Opernfestspiele in diesem Jahr zu leiten mit einer Produktion von Dido and Aeneas und dirigierte zwei Jahre später eine weitere Produktion von Offenbach’s Orphée aux enfers. Ebenso 2013 gründete er das Studienstiftungsorchester NRW, engagiert sich stets für die Aufführung zeitgenössischer Musik und dirigierte zahlreiche Uraufführungen.

Mayrhofer wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.A. dem Tassilo- Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung (mit seinem Jazzduo „Imbrothersation“), dem Charles Schiff Conducting Award, dem Bruno Walter Memorial Scholarship und war Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now und der Studienstiftung des dt. Volkes.

> www.gregor-a-mayrhofer.de

Kongregationssaal

In diesem Barockbau – einem ehemaligen Jesuitengymnasium – mit seinen beeindruckenden Stuckdecken und Gemälden finden Sie ein kultiviertes Ambiente vor, wie Sie es kaum woanders antreffen werden. Bis zu 330 Personen haben hier Platz.

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