OktettKonzert I

Beethoven plus

Samstag | 10. März | 16.30 Uhr | Stadttheater

Solisten des Münchener Kammerorchesters

Suyeon Kang (Violine)
Max Peter Meis (Violine)
Kelvin Hawthorne (Viola)
Bridget MacRae (Violoncello)
Tatjana Erler (Kontrabass)
Stefan Schneider (Klarinette)
Franz Draxinger (Horn)
María José Rielo Blanco (Fagott)

15.45 Uhr Konzerteinführung im Theaterfoyer

Programm

Ludwig van Beethoven, Septett in Es-­Dur op. 20

1. Adagio. Allegro con brio
2. Adagio cantabile
3. Tempo di Menuetto
4. Tema. Andante con Variazioni
5. Scherzo. Allegro molto e vivace
6. Andante con moto alla Marcia – Presto

Markus Stockhausen, Neues Werk für Oktett (UA)

Jörg Widmann, Oktett (2004)

I Intrada
II Menuetto
III Lied ohne Worte
IV Intermezzo
V Finale

Im Kammerkonzert I steht Ludwig van Beethovens 1799 komponiertes Septett Es-Dur op.20 im Kontrast zum Oktett des international hoch geschätzten Jörg Widmann, einem der wichtigsten und meistaufgeführten deutschen zeitgenössischen Komponisten im Zentrum. Die Werke Widmanns bewegen sich immer im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, greifen Ideen und Charaktere klassischer Stile auf, transportieren und reformieren sie in seine individuelle zeitgenössische Sprache und Form. Vor allem in seinem Oktett werden die Anknüpfungspunkte und Nahtstellen der Tradition in die Gegenwart in der Musik erlebbar.

Vom Festival NEUBURGMUSIK wurde an Markus Stockhausen ein Kompostionsauftrag für diese Besetzung vergeben, in diesem Konzert erklingt diese Musik weltweit zum ersten Mal und bildet den musikalischen Brückenschlag in die JazzNight. Der Trompeter Stockhausen und sein Duopartner Florian Weber am Piano nehmen diese Musik der Uraufführung in den Improvisationen wieder auf..

Konzerteinführung

15.45 Konzerteinführung im Theaterfoyer – Jörg Süßenbach (Leiter Bereich Musik Goethe-Institut München) im Gespräch mit Markus Stockhausen

Jörg Süßenbach arbeitete nach einem Musik- und Kulturmanagementstudium in Berlin als Referent für Rundfunkorchester, daneben als Dozent und Journalist. Bevor er 2005 die Leitung des Musikbereichs des Goethe-Instituts übernahm, die er bis heute inne hat, war er als Geschäftsführer und künstlerischer Leiter eines Musikclubs in Zürich tätig.

Anreise

Weitere Informationen zu Unterkünften und Sehenswürdigkeiten erhalten Sie beim Amt für Kultur und Tourismus  (Tourist-Information):

Stadt Neuburg an der Donau
Amt für Kultur und Tourismus
Ottheinrichplatz A 118
86633 Neuburg an der Donau

Telefon 08431 55-241
E-Mail: tourist@neuburg-donau.de

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 9 bis 12 Uhr, 14 bis 16 Uhr
Freitag: 9 bis 13 Uhr

 


 

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Oktett

Die klassische Oktettbesetzung besteht im Prinzip aus einem durch einen Kontrabass erweiterten Streichquartett und drei Blasinstrumenten – Klarinette, Horn und Fagott. Ludwig van Beethoven komponiert im Jahr 1799 das Septett (die gleiche Oktettkombination mit nur einer Violine) op.20; in einem Brief an seinen Verleger schrieb Beethoven, dass alle Stimmen in diesem Werk obligat seien, das bedeutet: keines der sieben Instrumente ist nur “ad libitum” oder zur Begleitung da. Das Musizieren im Kammerorchester entsteht auf die gleiche Art und Weis. Der Gedanke, die Orchesterbesetzung wieder zum Kern zu reduzieren, liegt dabei auf der Hand: Die Stimmführer des MKO und ihnen langjährig verbundene Solobläser haben für NEUBURGMUSIK ein neues Kammerensemble gegründet, das mit den beiden OktettKonzerten in Neuburg seinen musikalischen Einstand gibt.

Autograph von Ludwig v. Beethoven

Stadttheater

Das Neuburger Stadttheater am Ottheinrichplatz, ehemals ein einfacher Kornspeicher, enthält heute noch Zierde und Beleuchtung im Stil der Biedermeierzeit. Im Parkett und auf den beiden Rängen bieter das schmucke Kleinod 285 Zuschauern Gelegenheit klassische Stücke, kleine, aber feine Kabarettspitzen, Ballettaufführungen und ein buntes Kindertheater mitzuerleben.

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